INFORMATION / FÜHRUNGEN

Tauchen Sie ein – in die Welt der Sirona!

Lassen Sie sich die Wirkungen und Anwendungen bei einer Führung professionell erklären! Besuchen Sie uns am einzigartigen Mythenplatz in St.Jakob,

wo sich Kunst und Natur zu einem mystischem Gesamtwerk treffen und verbinden.

Führungen Montag bis Freitag 10:00, 11:00, 14:00 und 15:00

Dauer: ca. 30 Minuten

 

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BOHRUNG / GEOLOGIE

30m unter GOK

 

Glimmerschiefer aus grobkörniger Kataklase Zone

 

 

Hauptbestandteile:

Quarz, Feldspäte, Biotit, Granat

 

Nebenbestandteile:

Pyrit, Kalzit, Sillimanit

 

Alter: ca. 600 Mio Jahre

Kataklase im Zuge der Alpenbildung

vor ca. 25 Mio Jahren

 

Kataklase bezeichnet eine infolge von tektonischer Beanspruchung entstandene, bruchhafte Deformation und dynamische Rekristallisation.

145m unter GOK

 

Glimmerschiefer aus feinkörniger Kataklase Zone

 

Hauptbestandteile: Quarz, Feldspäte, Biotit

Nebenbestandteile: Pyrit, Kalzit

Besonderheit: Minerale sind  z.T. stark alteriert

 

Alter: ca. 600 Mio Jahre

Kataklase im Zuge der Alpenbildung vor ca. 25 Mio Jahren

 

Alteration:

Unter Alteration versteht man in der Geologie die Umwandlung von Mineralien in sogenannte Sekundärminerale. Dabei wird die chemische Zusammensetzung einzelner Minerale durch den

Einfluss von hydrothermalen Wässern oder Gasen oder durch die Einwirkung von hohen Drücken und Temperatur verändert.

470m unter GOK

 

Dolomitgestein

 

Hauptbestandteile: Dolomit

Nebenbestandteile: Kalzit, Gips und Anhydrit

 

Alter: ca. 320 Mio Jahre

 

Besonderheit:

Dolomitkristalle zeigen eine deutliche Verzwilligung,

die durch hohen Druck und Temperatur gebildet wurde.

 

Dolomitgestein:

Dolomitgestein ist ein Karbonatgestein, das zu mindestens 90 % aus dem Mineral Dolomit (CaMgCO3)2 besteht. Dolomitgesteine sind im Vergleich zum chemisch verwandten Kalkstein

etwas härter und sehr viel spröder.

815m unter GOK

 

Schiefergneis

 

Hauptbestandteile:

Chlorit, Amphibol (Hornblende), Quarz

Nebenbestandteile: Granat, Pyrit, Disthen, Turmalin;

 

Besonderheit:

Ursprünglich basaltisches Gestein, das stark metamorph überprägt wurde.

 

Basalt:

Basalt ist ein mafisches, d.h. Silikatarmes, Vulkangestein.

935m unter GOK

 

Kalkmarmor

 

Hauptbestandteile: Kalzit, Biotit, Muskovit

Nebenbestandteile: Turmalin

 

Besonderheit:

Innerhalb der Biotite (dunkelbraune Mineralien) treten Titanit-

lamellen auf. Dabei handelt es sich um ursprünglich titanreichen Biotit, wobei sich bei der Metamorphose der Gesteine die Titankomponente in Form von Titanitkristallen entmischt hat.

 

Marmor:

Marmore sind metamorphe Gesteine, die durch Umwandlung (Metamorphose) von Kalkstein und anderen karbonatreichen Gesteinen entstehen.

1346m unter GOK

 

Stark zerrütteter Schiefergneis

 

Hauptbestandteile: Quarz, Biotit, Kalzit

Nebenbestandteile: Pyrit

 

Besonderheit:

Gut eingeregelter und stark zerrütteter Schiefergneis, der in der Bohrung 25 m mächtigen Raiblerschichten.

 

 

Raiblerschichten:

Die Raiblerschichten sine eine lithostratigraphische Formation der oberen Trias (228-201 Mio a b.c. ) im alpinen Raum, die aus verschiedenen Sediment-schichten aufgebaut sind.

1488m unter GOK

 

Turmalinreicher Gneiss

aus Verkieselungszone

 

Hauptbestandteile: Quarz, Biotit

Nebenbestandteile: Biotit, Sillimanit, Pyrit, Turmalin

 

Besonderheit: Gut eingeregelter Gneiss mit Turmalin.

 

 

Verkieselung:

Verkieselung, auch Silifizierung genannt, ist die Ausfüllung von

Porenräumen durch Siliziumdioxid (SiO2) sowie die Umwandlung von Gestein unter Zufuhr (Metasomatose) von gelöstem SiO2.

1696m unter GOK

 

Stark zerscherter Schiefergneis

 

Hauptbestandteile: Quarz, Feldspäte, Biotit

Nebenbestandteile: Turmalin

 

Besonderheit:

Sandig, tonige Lockergesteine wurden durch Metamorphose zu Schiefergneisen umgewandelt. Rekristallisationssäume bestehen aus Quarz.

 

Scherzone:

Bei der Gebirgsbildung scheren einzelne Gesteins-schichten aneinander und das in diesen Bereichen vorhandene Gesteinsmaterial wird zerschert.

Die dadurch entstandenen Zwischenräume wurden später mit Quarz, der aus hydrothermalen Fluiden stammt, verfüllt.

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